Die Astronomie: eine beeindruckende Wissenschaft

Wer einmal einen sternenklaren Himmel in einer komplett dunklen Umgebung gesehen hat, dem erschien der Himmel zum Greifen nah. Dann hatte man einen Eindruck wie klein der Mensch und wie groß das Universum ist. Mit der Frage was „da draußen“ alles ist, wie es zusammenwirkt, wie es entstand und wohin es sich entwickelt, damit beschäftigt sich die Astronomie.

Aber nicht nur Wissenschaftler beschäftigen sich mit diesem Thema, sondern auch Hobby-Astronomen. Einen kleinen Überblick zum Einstieg in die für dich vielleicht neue Thematik findest du im folgenden Text.

Ein Blick in die Geschichte

Astronomie Galaxy Sterne beobachten

Seit Jahrtausenden überlegt der Mensch nun schon, was es mit den leuchtenden Punkten und dem Mond auf sich hat. Und er ist schon weit gekommen: Bereits lange vor Christi Geburt haben Menschen entdeckt, wie sich die Sterne bewegen, dass das Jahr 360 Tage, eine Stunde aus 60 Minuten besteht.

Sie bemerkten, dass sich Planeten unterschiedlich schnell auf verschiedenen Bahnen bewegen, entdeckten Sternbilder, an denen man sich bei Nacht orientieren konnte. Gingen sie zu Beginn ihrer Forschungen noch davon aus, dass sich alles um die Erde und damit um sie drehte, entdeckten sie später, dass die Sonne das Zentrum unseres Sonnensystems und die Erde keine Scheibe, sondern naja… sagen wir eher eine Kartoffel ist.

Und auch wenn es damals nicht das Butterbrot war, dass wirklich immer auf die falsche Seite fiel, sondern ein Apfel der Newton dazu brachte über die Schwerkraft nachzudenken, so war es doch zu etwas gut.

Mittlerweile hält sich auch unsere Angst vor Kometen in Grenzen, weil wir ihre Bahnen berechnen können. Jedenfalls von vielen, die wir vorher wahrgenommen haben. Und mittlerweile waren wir sogar auf dem Mond. Die Jüngeren unter uns erleben vermutlich sogar noch, wie der erste Mensch auf dem Mars landet…

Keine Astronomie ohne Hilfsmittel

Damit die Astronomie jedoch so erfolgreich werden konnte, musste sie sich Hilfe holen. Denn für einen detaillierten Blick in den Himmel reicht es nicht, sich eine Brille aufzusetzen. Es brauchte die Entwicklungen der Astrophysik, wie zum Beispiel die Herstellung eines Fernglases oder Teleskops. Um in den Weltraum zu kommen, musste die Raumfahrt gegründet werden.

Die Auswertung der Proben aus dem Weltall übernehmen teilweise Mikrobiologen. Aber ohne die Neugier der Philosophen wären wir vermutlich nicht einmal auf die Idee gekommen, dass wir irgendwann vielleicht einmal unseren Planeten verlassen werden.

Die Astronomie als Hobby

Nicht jeder, der Astronomie interessant findet, macht daraus gleich ein Hobby. Wer aber doch tiefer in die Materie einsteigen möchte, holt sich vielleicht erstmal ein paar kleine Lektürehilfen. Denn zu Beginn werden viele Fragen auftauchen, die es erstmal zu beantworten gilt. Je nachdem wo das Interesse liegt, können unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden.

Einige wollen vielleicht lieber als Philosoph dem Weltall entgegentreten und sich z.B. fragen, wie weit unendlich ist. Andere lieben es stundenlang mit einem Teleskop oder Fernglas in die Sterne zu sehen, Sternbilder zu entdecken, Kometenschauer zu erleben und sich den Mond aus nächster Nähe anzusehen. Und manche finden die Astrofotografie wunderschön und fotografieren die Sterne.

Egal mit welcher Methode man sich den Himmel besieht: zuerst benötigt man eine Orientierung. Dafür gibt es zum Beispiel Himmelskarten oder Monatskarten, die einem sagen können, wie der Himmel zu einem bestimmten Zeitpunkt auf der jeweiligen Stelle unserer Erde aussieht. In einem Almanach kann man sich außerdem darüber informieren, was am Himmel so im Verlauf des Jahres oder mehrerer Jahre so passiert.

Aber nicht nur nachts kann man in den Himmel schauen, denn auch die Sonne gehört schließlich in unser Universum. Um sie zu sehen hilft ein Sonnenteleskop, denn jeder kennt die vielen bunten Punkte vor Augen, wenn man zu lange in die Sonne sieht. Wer sich kein teures Teleskop leisten möchte, kann sich auch einfach eine Brille besorgen wie z.B. im Falle einer Sonnenfinsternis zur Beobachtung vergeben wird.

Astronomie als Hobby

Astronomie als Freizeitgestaltung für Jung und Alt

Wer nicht selbst forschen möchte, kann sich auch einfach berieseln lassen. Viele Planetarien haben tolle Programme, in denen sie über unser Universum berichten. Egal ob für Kindergartenkinder oder Erwachsene, für jeden findet sich ein Angebot, in dem man sich entspannt und bequem die Decke betrachten kann und staunend einen Ausflug in andere Welten erlebt.

Zudem bieten viele Planetarien zusätzliche Führungen und Ausstellungen an, wenn das Interesse doch weiter reichen sollte. Auch Sternwarten können meistens nach Terminvereinbarung oder in Form von Führungen besichtigt werden. Vielleicht möchte man ja mal einen Blick ins All wagen, bevor man sich eigenes Equipment anschafft.

Zusammenfassung

Die Astronomie hat also eine lange Tradition und entwickelt sich immer weiter. Mit unterschiedlichen Hilfsmitteln, Hilfswissenschaften und Geräten ist es möglich vielfältige Zugänge zum Universum zu bekommen und auf die verschiedenen Interessen individuell einzugehen.

Egal ob beruflich oder als Hobby gehalten, mit wissenschaftlichem Anspruch oder als reine Unterhaltung.