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Orbinar Reise Teleskop Spektiv 400/70 inkl. Smartphone Adapter DKA5

Wenn das Beobachten von Motiven in großer Entfernung Dein Hobby ist, könnte das Orbinar Reise Teleskop Spektiv 400/70 inkl. Smartphone Adapter DKA5 eine interessante Option für Dich sein. Mit diesem Produkt kannst Du Tier- oder Landschaftsbeobachtungen auch in großer Entfernung genießen.

Aber auch die Beobachtung des nächtlichen Sternenhimmels kann mit diesem Teleskop zu einem Erlebnis werden.

Orbinar Reise Teleskop Spektiv 400/70 – Technik, die sich sehen lassen kann

Orbinar Reise Teleskop Spektiv 400/70 + Smartphone Adapter DKA5 bei Amazon ansehenZunächst einmal sollst Du im Folgenden einige technische Informationen zum Orbinar Reise Teleskop Spektiv 400/70 inkl. Smartphone Adapter DKA5* erhalten. So ist dieses Teleskop in die Sternengrößenklasse bis 11,50 m eingruppiert; somit sind über 1.000.000 Sterne sichtbar. In der Astronomie liegen die Vergrößerungen bei 300x, 120x, 100x, 60x, 40x und 20x.

Bei Erdbeobachtungen stehen Dir Vergrößerungen von 150x, 60x und 30x zur Verfügung. Des Weiteren verfügt dieser Artikel über eine Brennweite von 400 mm sowie über eine Öffnung von 70 mm. Darüber hinaus besitzt das 2 kg schwere Teleskop vergütete Linsen.

Auch der Lieferumfang kann sich in diesem Preissegment durchaus sehen lassen. Du erhältst neben dem Orbinar Reise Teleskop Spektiv 400/70 inkl. Smartphone Adapter DKA5 unter anderem noch ein höhenverstellbares Stativ, ein 45° Amici-Prisma für einen bequemen Einblick und eine seitenrichtige sowie aufrechte Beobachtung, eine 3x Barlow-Linse für eine verdreifachte Vergrößerung, 3 x Okulare (4 mm, 10 mm und 20 mm), 3 x Okular Staubschutzbehälter, ein Rucksack für Lagerung und Transport, ein Suchfernrohr sowie zwei Teleskop-Staubschutzklappen.

Reise Teleskop für die Astronomie und Erdbeobachtung

Wenn Du gerne Tier- und Landschaftsbeobachtungen oder den nächtlichen Sternenhimmel genießt, dann hast Du mit dem Orbinar Reise Teleskop Spektiv 400/70 das passende Produkt gefunden. Für solche Einsätze ist dieses hochwertig verarbeitete Produkt wie geschaffen. Dabei fallen die Beobachtungen stets kontrastreich und scharf aus. Gerade wenn Du öfters auf Reisen bist, kannst Du dieses Teleskop dank des geringen Gewichts und der minimalen Abmessungen problemlos transportieren.

Auch Kinder und Jugendliche können den Artikel problemlos verwenden, da dieses Teleskop ohne jeglichen Einsatz von Werkzeugen sehr schnell einsetzbar ist. Dank des professionellen 1,25 Okular-Anschlusses kannst Du das Teleskop auch nach Deinen individuellen Vorstellungen mit optionalem Zubehör erweitern.

Positive aber auch negative Kundenbewertungen

Die Bewertungen der Nutzer fallen nicht durchweg positiv aus. Als Vorteile werden neben dem guten Preis-/Leistungsverhältnis vor allem das geringe Gewicht, die leichte Handhabung gerade für Kinder sowie die gute Verarbeitung genannt. Auch das umfangreiche Zubehör wird ausdrücklich gelobt.

Als Nachteil wird zum einen der etwas wackelige Standfuß gerügt. Des Weiteren geben einige Nutzer an, dass für reine Astronomie-Beobachtungen eventuell auf ein höherwertiges Teleskop zurückgegriffen werden sollte. Aber für den Einstieg passt das Preis-/Leistungsverhältnis einfach ideal.

Fazit: Klare Kaufempfehlung

Als Fazit kann festgehalten werden, dass das Orbinar Reise Teleskop Spektiv 400/70* ein sehr gutes Gesamtpaket bietet zu einem äußerst fairen Preis. Gerade für Einsteiger in das Hobby der Astronomie ist das Orbinar Reise Teleskop Spektiv 400/70 inkl. Smartphone Adapter DKA5 durch seinen günstigen Preis eine interessante Alternative.

Findet man Gefallen an diesem Hobby wird man aber sicher schnell zu einem anderen Teleskop wechseln.

Orbinar Reise Teleskop Spektiv 400/70 + Rucksack + Smartphone Adapter DKA5
  • Mit dem im Lieferumfang enthaltenen Seben Smartphone Kamera Adapter DKA5 lassen sich einfach und schnell Fotos mit dem Handy von den Beobachtungsobjekten machen.

Celestron FirstScope 76 Teleskop – 76/300 Dobson-Teleskop

Astronomie als Hobby wird immer beliebter. Eigene Beobachtungen auszuführen, z.B. mit dem Celestron FirstScope 76 Teleskop – 76/300 Dobson-Teleskop, ist eine Herausforderung, der sich immer mehr Personen sehr gerne stellen. Das ist durch die förderliche Preisentwicklung aber auch durch die zunehmend digitale Lebenswelt gefördert. Stern- Planeten oder Satellitenbeobachtungen sind beliebter denn je.

Mit dem Celestron FirstScope 76 Teleskop – 76/300 Dobson-Teleskop* kann man erste Schritte in dieses Hobby unternehmen. Und das zu einem günstigen Preis. Daher die Frage: Lohnt sich der Kauf wirklich?

Das Celestron FirstScope 76 Teleskop – 76/300 Dobson-Teleskop im Überblick

Das Celestron FirstScope 76 Teleskop – 76/300 Dobson-Teleskop ist ein einfach bedienbares Newton-Spiegelteleskop. Es hat eine 76mm Öffnung und Brennweite von 300 mm. Es ist leicht zu transportieren und nach dem Aufstellen sofort einsatzbereit.

Hier noch ein paar technische Fakten zum Celestron FirstScope 76 Teleskop:

Celestron FirstScope 76 Teleskop – 76/300 Dobson-Teleskop bei Amazon ansehen

  • Öffnung (mm): 76
  • Brennweite (mm): 300
  • Öffnungsverhältnis: 3,9
  • Auflösungsvermögen (Bogensekunden): 1,51
  • Grenzgröße: 11,2
  • Lichtsammelvermögen: 118
  • Max. sinnvolle Vergrößerung: 152

Es war das offizielle Produkt zum Internationalen Jahr der Astronomie 2009 der UNESCO.

Alle optischen Komponenten sind aus Glas gefertigt. Der Tubus besteht aus robustem Metall. Dem Teleskop liegt das Buch „Erste Schritte mit Ihrem Celestron-Teleskop“ bei, was gerade für Einsteiger eine große Hilfe sein dürfte. Die Hilfestellungen und Informationen sind für Einsteiger und Fortgeschrittene sicher nicht nur in den ersten Beobachtungsnächten interessant.

Es ist eine exklusive Ausstattung der Celestron-Teleskope in deutscher Sprache. Außerdem liegt eine Bedienungsanleitung bei zusätzlich zum umfangreichen werksseitigen Lieferumfang. Geliefert werden das Celestron FirstScope 76 Teleskop auf einer Dobson-Tischmontierung und mehrere Okulare 20 mm (15x) und 4 mm (75x). Ein stabiler Sockel mit 3 Stellschrauben sorgt für eine technisch vollwertige Tischmontierung.

Einsatzbereiche für das Celestron FirstScope 76 Teleskop

Isaac Newton ersann diese gefaltete Bauform des Spiegelteleskops mit seitlichem Beobachtungsobjektiv, um die unumgänglichen Nachteile von Glaslinsen in linearen Teleskopen zu umgehen. Korrigiert sind dabei die Farbfehler. Die Vorteile kleiner Licht sammelnder Objektive sind genutzt. Damit ist eine astronomische Beobachtung der wesentliche Einsatzbereich dieser Bauform. Celestron hat auch die Position des Okularauszugs beim FirstScope optimiert. Damit wird ein intuitiveres Beobachten als bei anderen Teleskopen dieses Typs erreicht.

Vorteile und Nachteile gibt es natürlich auch

Das Celestron FirstScope 76 Teleskop – 76/300 Dobson-Teleskop ist mit modernen Fertigungsmethoden hergestellt. Damit ist das Teleskop nicht nur handlich und stabil, sondern langlebig und dauerhaft perfekt für astronomische Beobachtungen.

Fassen wir die Vorteile aber auch die Nachteile noch mal übersichtlich zusammen.

Vorteile: Nachteile:
  • günstig im Preis
  • leicht zu bedienen
  • stabile und unkomplizierte Dobson-Montierung
  • alles vorhanden für die ersten Entdeckungsreisen am Nachthimmel
  • beigefügte Okulare nur zum Einstieg geeignet

Zusammenfassung und Fazit

Beim Celestron FirstScope 76 Teleskop – 76/300 Dobson-Teleskop* handelt es sich um ein Einsteiger-Teleskop, das sollte man vor dem Kauf immer bedenken. Sicherlich kann man hier, mit wirklich kleinem Preisaufwand, schon erste Schritte in das Hobby Astronomie machen, doch man darf keine hochauflösenden Bilder wie man sie aus Dokumentationen etc. kennt erwarten.

Trotzdem kann man den Mond sehr gut beobachten und auch Jupiter inkl. einiger seiner Monde oder auch der Saturn sind gut möglich. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist in jedem Fall sehr gut.

Celestron FirstScope 76 Cometron Teleskop – 76/300 Dobson-Teleskop
  • Komplett-Teleskop auf benutzerfreundlicher, azimutaler Tischmontierung

Kosmos Himmelsjahr 2018: Sonne, Mond und Sterne im Jahreslauf

Wer sich mit der Astronomie als Hobby befasst, kommt um Fachliteratur nicht herum. Sicherlich kann man sich sehr viele Informationen auch im Internet holen z.B. auf Blogs wie dem clearskyblog.de oder deepsky-brothers.de. Aber so ganz ohne das eine oder andere Buch geht es eben doch nicht. Und eines der wichtigsten Fachbücher ist das Kosmos Himmelsjahr 2018: Sonne, Mond und Sterne im Jahreslauf.

Wie die Jahreszahl im Buchtitel schon vermuten lässt, erscheint jedes Jahr eine neue, aktualisiert Ausgabe. Und das nicht ohne Grund.

Kosmos Himmelsjahr 2018 – Das Standardwerk für Astronomie-Fans

Das Kosmos Himmelsjahr 2018 zählt bei vielen Hobby-Astronomen als Standardwerk und wird jedes Jahr sehnsüchtig erwartet. Doch was macht dieses Buch so interessant?

Das Buch Kosmos Himmelsjahr 2018: Sonne, Mond und Sterne im Jahreslauf besteht, neben Einleitung und Anhang aus 12 weiteren Kapiteln. Für jeden Monat ein Kapitel. Jedes Kapitel ist dabei immer wieder gleich aufgebaut und in folgende Teile aufgeteilt:

  • Sonnenlauf und Mondlauf
  • Planetenlauf
  • Der Fixsternhimmel
  • Monatsthema

Himmelskalender im Kosmos Himmelsjahr 2018

Im Bild sieht man, als Beispiel, den Himmelskalender und einen Ausschnitt des Morgenhimmels im März 2018. Jupiter, Mars und Saturn bilden am 07.03.18 eine schöne Linie.

Monat für Monat kann man sich informieren, was am Sternenhimmel so los ist. Man kann sich über den Sonnenlauf, den Mondlauf und die Planeten informieren und so nächtliche Beobachtungen mit dem Teleskop planen. Natürlich nur, wenn das Wetter auch mitspielt.

Gerade auch als Einsteiger kann man sich in diesem Buch prima informieren und den Sternenhimmel, die wichtigsten Sternbilder und Konstellationen kennen lernen. Ganz wichtig, für die Orientierung am nächtlichen Himmel.

Natürlich auch interessant ist das jeweilige Monatsthema, das so einiges an interessantem Hintergrundwissen vermittelt.

Mein Fazit – Kosmos Himmelsjahr 2018

Wer auf dem Laufenden sein will, was am Sternenhimmel los ist, sollte sich das Kosmos Himmelsjahr 2018 als Fachliteratur unbedingt zulegen. Für nicht mal 17 Euro bei Amazon.de* wird man das ganze Jahr, Monat für Monat mit nützlichen Informationen versorgt, um das eigene Hobby Astronomie optimal zu planen. Wie sieht es bei Euch aus, habt Ihr das Kosmos Himmelsjahr 2018 schon gekauft?

Kosmos Himmelsjahr 2018: Sonne, Mond und Sterne im Jahreslauf
  • 304 Seiten - 07.09.2017 (Veröffentlichungsdatum) - Franckh Kosmos Verlag (Herausgeber)

Digitale Simulation des Universums

Für jeden Astro-Fan und Sternenliebhaber ist das Weltall wahrscheinlich ein unglaublich faszinierendes und zugleich komplexes und ungreifbares Phänomen. Als Universum bezeichnet man immerhin die Gesamtheit von Raum, Zeit und aller Materie und Energie darin. Mit bloßem Auge kann man in einer Sternenklaren Nacht, mit etwas Glück, die Milchstraße oder den einen oder anderen Planeten wie zum Beispiel Venus oder Mars erkennen.

Mit einem Teleskop kann man dann schon etwas tiefer in die Weiten des Alls gelangen und interstellare Gaswolken, Galaxien und klare Strukturen von Planeten beobachten. Allerdings verhindern allein schon unsere Augen und auch äußere Umweltfaktoren, dass wir hier die ganze eigentliche Farbbrillanz und gestochene Schärfe, wie man sie von Astrofotos kennt, wahrnehmen können.

Am nächsten kommt man der Gesamtheit des Universums daher vermutlich im Planetarium. Hier wird oftmals eine „Reise“ durch die unendlichen Weiten des Alls angeboten, um einem das Thema näherzubringen. Eine etwas andere Art, sich dem Universum anzunähern bietet das sogenannte Illustris-Projekt: eine digitale Simulation des Universums.

Was ist überhaupt eine digitale Simulation?

Digitale Simulation des UniversumsEine Simulation ist zunächst einmal ein experimentelles Vorgehen, bei dem bestimmte Eigenschaften eines realen Systems nicht am Original selbst, sondern ersatzweise an einem Model, dem Simulator, untersucht werden. Es ist zum Beispiel im Flugzeugbau üblich, die Eigenschaften eines Originalflugzeugs erst einmal an einem verkleinerten Modell im Windkanal zu untersuchen.

Dies basiert man auf dem Prinzip der physikalischen Ähnlichkeitsgesetze. Von digitaler Simulation spricht man, wenn die Simulation durch Nutzung digitaler Rechner erfolgt. Hier werden Simulationen aufgrund von mathematischer Analogien durchgeführt.

Das ist möglich, sofern eine Beschreibung des Systems durch mathematische Differentialgleichungen möglich ist. Die Lösung dieser Gleichungen kann dann nämlich rechnergestützt stattfinden. Bekannte mathematische Programme, die dies möglich machen, sind zum Beispiel MATLAB, Simulink oder Python.

Man kennt es aus dem Bio-, Physik- und Chemieunterricht: praktisch alles basiert auf Formeln, Gleichungen und Konstanten. So gibt es auch für die Entstehung des Universums eine Vielzahl an Gesetzen, die alle mathematischen Gleichungen als Grundlage haben. Daher ist es möglich, auch eine digitale Simulation des Universums zu erstellen.

Digitale Simulation des Universums: Das Illustris-Projekt

Digitale Simulation des Universums: Das Illustris-ProjektDas Illustris-Projekt ist eine Computersimulation die es ermöglicht, die Evolution des Universums nachzuvollziehen. Ende 2013 hat ein Team von Astrophysikern des MIT, HITS und Harvard um Mark Vogelsberger die bisher genaueste Simulation des Kosmos, die unsere Technik heutzutage ermöglicht, erschaffen.

Diese trägt den offiziellen Namen „Illustris-Projekt“ und soll eine bis zu 10x feinere räumliche Auflösung bieten als frühere Simulationen. Bei der Simulation handelt es sich grob gesagt um eine hydrodynamische Simulation der dunklen Materie und des Gases im Universum.

Zunächst wurde rund 5 Jahre an dem Softwareprogramm „Arepo“ gearbeitet damit es letztlich so optimiert war, dass es in der Lage war die Menge an Daten zu verarbeiten. Insgesamt soll das Programm über einen Zeitraum von 8 Monaten, mit Hilfe von 8000 Mikroprozessoren, einen 200 Terabyte großen Datensatz produziert haben: unser Universum.

Das war möglich, in dem Astrophysiker die uns heute bekannten Gleichungen zur Gravitation, Hydrodynamik, Atom- und Kernphysik, Strahlung und Magnetismus in das Computerprogramm eingegeben haben und diesen dann haben rechnen lassen. Außerdem wurden unter anderem die Auswirkung von Abkühlung und Photoionisation des Gases, Sternentstehung, Sternenwinde, Supernova- Explosionen, stellare schwarze Löcher und supermassereiche schwarze Löcher berücksichtigt.

Heraus kam tatsächlich eine ziemlich genaue Abbildung der Entstehungsgeschichte von rund 50,000 Galaxien über einen Zeitraum von 13 Milliarden Jahren verteilt, beginnend 12 Millionen Jahre nach dem Urknall.

Laut Co-Autor des Illustris-Projekt Volker Springen, war der Kosmos 12 Millionen Jahre nach dem Urknall noch sehr jung und nicht zu vergleichen mit dem Kosmos, der uns heute bekannt ist. Es gab keine Galaxien, keine Sterne, Keine Planeten. Lediglich kleine Materieklumpen aus Wasserstoff, Helium und Dunkler Materie waren sichtbar. Laut dem Illustris-Model sind aus genau diesen kleinen Materieklumpen dann immer größere Verklumpungen entstanden: der Grundstein der heutigen kosmischen Strukturen.

Die Berechnungen des Illustris-Projekt zeigen sehr genau, wie sich dann im Laufe der Zeit aus diesen Materieklumpen kleine, urtümliche Galaxien formen. Durch Verschmelzungen untereinander legten diese dann an Masse zu. In diesen Ur-Galaxien entstanden dann schon Sterne, explodierten wieder und schwarze Löcher wuchsen in ihren Zentren heran.

Deine eigene digitale Simulation

Genug zur Theorie. Das tolle an diesem Projekt ist, dass ein Großteil der Daten mittlerweile für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Über die offizielle Website des Projektes http://www.illustris-project.org kann man sich nach einer kurzen Anmeldung an einer großen Auswahl an aktuellen Daten bedienen (Die Website und die Datensätze an sich sind zwar auf Englisch, aber ein Erste-Schritte-Handbuch zum Lesen und bearbeiten der Daten ist in verschiedenen Sprachen erhältlich).

Denn: neben sogenannten Superrechnern, die es dem oben genannten Forschungsteam ermöglicht haben ihre Simulation des Universums auszuführen, gibt es auch für uns „Normalos“ diverse leistungsfähige Simulationsprogramme. Diese nehmen dem Anwender zum Beispiel einige Elementarfunktionen, die in jeder Simulation enthalten sind, ab.

Das können zum Beispiel Integrationsverfahren, Zeitablaufsteuerungen, Analyse- und Auswertefunktion etc sein. Das bedeutet, dass man sich beim Programmieren im Wesentlichen auf die Eingabe der benötigten Differentialgleichungen beschränken kann. Wer also über eine gewisse Basis Kenntnis des Programmierens verfügt, kann sich an den rohen Datensätzen des Illustris-Projekts probieren. Matlab oder Python sind zum Beispiel solche oben genannten Simulationsprogramme, die auch mit den Daten vom Illustris-Projekt kompatibel sind. Python steht zum Download frei zur Verfügung und Matlab kann man zumindest 30 Tage kostenlos testen.

Da die Datensätze vom Illustris-Programm sehr groß sind und es sich um eine aufwändige Grafikprogrammierung handelt, empfiehlt sich, neben ausreichend Leistung (RAM, GHz), auch auf eine geeignete Grafikkarte achten. Programme wie Matlab rechnen auf einer Grafikkarte und daher ist diese ein Grundstein um eine digitale Simulation zu erstellen.

Wer sich für das Thema interessiert, aber absolut keine Ahnung vom Programmieren hat, kann sich über die Illustris-Website auch einfach an einer Vielzahl von ausdrucksstarken Fotos und Videos bedienen, um die Entwicklung des Universums besser nachvollziehen zu können. Zu jedem Foto und Video findet man auch eine kleine Erklärung von dem, was da gerade zu sehen ist.

Quellen:

Astrofotografie: So gelingen atemberaubende Fotos vom Sternenhimmel

Astrofotografie der Milchstrasse

Bei welcher Mondphase gelingen Stern Fotografien am besten

Bevor ihr euch ans fotografieren des Sternenhimmel macht, solltet ihr einige Facts über die Astrofotografie kennen. Sterne lassen sich nämlich in nur 4-5 Nächten im Monat gut fotografieren, und zwar während der Neumondphase. An allen anderen Mondphasen kann es euch passieren, dass der Sternenhimmel auf Fotos nicht gut zur Geltung kommt bzw. die Sterne nicht klar sichtbar sind. Vor allem bei Vollmond werden die Sterne durch das Leuchten des Mondes überstrahlt und wirken auf den Bildern nur halb so schön. Deshalb solltet ihr euren Ausflug genau und zur richtigen Zeit planen.

Des Weiteren solltet ihr immer die Wetterlage kennen, ihr braucht einen klaren und bewölkten Himmel! Nur dann bekommt ihr einen atemberaubenden und klaren Himmel. Spezielle Apps oder Mondkalender helfen euch die momentanen Wetterlage und Mondphasen perfekt im Überblick zu behalten.

Welche Vorbereitung benötigt die Astrofotografie

Sucht euch im Vorhinein ein schönes Örtchen aus, an dem ihr eure Fotos machen wollt und überlegt euch welche Landschaft oder welches Gebäude unter dem Sternenhimmel schön aussehen könnte. Ihr solltet eine Umgebung wählen, die nicht von zu vielen Lichtquellen umgeben ist. Je weniger Lichteinfluss ihr in der Nähe der Kamera habt, desto besser. Optimale Plätze befinden sich meist in leichter Höhe. Hügel oder zum Beispiel Berge sind für Himmel Fotografien top geeignet!

Zudem solltet ihr euch im Vorhinein mit den Sternen bzw. Sternbilder beschäftigen. Sternkarten helfen euch dabei zu wissen wo sich wann welcher Stern befindet. Ihr könnt euch aber auch zur Hilfe Astronomie-Apps herunterladen, so findet ihr das gewünschte Motiv viel schneller. Generell ist es Nachts auch schnell mal kalt, vor allem wenn man länger an einem Standort ist und sich nicht bewegt. Deshalb solltet ihr immer warm bekleidet sein. Nehmt Handschuhe oder eine Kanne Tee mit. Um sich im Dunkeln zurecht zu finden, ist eine kleine Taschenlampe sehr von Vorteil. Bevor es los geht vergewissert euch unbedingt, ob der Akku eurer Kamera auch wirklich voll ist, eure Objektive sauber sind und ihr genügend Speicherplatz habt.

Wichtig, bevor ihr mit den Aufnahmen beginnts, macht ein paar Probeaufnahmen und zoomt anschließend komplett ins Bild. Nichts ist ärgerlicher als nach einer langen Fotosession festzustellen, dass die Bilder leicht unscharf sind.

Bevor es zu den Kameraeinstellungen geht – hier die wichtigsten Fachbegriffe kurz erklärt

Ihr solltet bei eurer Kamera ISO, Blende und Belichtungszeit einstellen können. Das geht sowohl mit einer Spiegelreflexkamera als auch mit einer Systemkamera. Neben der Blende und Verschlusszeit hat der ISO Wert einen großen Einfluss auf die Belichtung des Bildes, dieser steuert nämlich die Empfindlichkeit des Sensors deiner Kamera. ISO-Werte von weniger als 200 stehen für eine geringe Lichtempfindlichkeit. Diese Werte sind perfekt für Situationen geeignet, an denen genug Licht vorhanden ist.

Ihr könnt den Lichteinfluss auch mit Hilfe der Blende regulieren. Mit Hilfe der Blende lässt sich die Weite der Objektivöffnung regeln. Über einen sogenannten Lamellenverschluss wird die Öffnung verkleinert bzw. vergrößert und somit der Lichtdurchlass reguliert. Der eingestellte Blendenwert gibt das Verhältnis von Brennweite zur Blendenöffnungsweite an. Umso größer die Blendenöffnung desto mehr Licht dringt durch das Objektiv.

Allgemein gilt:

  • Je größer die Einstellung der Blendenzahl, desto länger die Belichtungszeit, da die Blendenöffnung relativ klein ist.
  • Je kleiner die Blendenzahl, desto kürzer die Belichtungszeit, da die Blendenöffnung relativ groß ist.

Wieviel Licht auf das Medium fallen soll, bestimmt ihr zusammen mit der Blendenöffnung und der Belichtungszeit. Hier solltet ihr euch merken: Eine zu kurze Belichtungszeit führt zu unterbelichteten, zu dunklen Bildern und eine zu lange Belichtungszeit zu überbelichteten Bildern!

Astrofotografie Mond

Die 6 wichtigsten Kamera Einstellungen für Astrofotografie

  1. Stellt eure Blende auf eine kleine Blendenzahl, damit ihr möglichst viel Licht in das Bild bekommt.
  2. Die perfekte Belichtungszeit liegt zwischen 2 und 30 Sekunden. Habt ihr keine andere Lichtquelle in der Nähe, ist eine möglichst lange Belichtungszeit gut. Achtung! Ist die Belichtungszeit zu langsam, entstehen Streifen, weil dann die Bewegung (also das Wandern der Sterne) mit erfasst wird.
  3. Den ISO-Wert solltet ihr zu Beginn hoch einstellen. Je nach Rauschverhalten eurer Kamera, könnt ihr den ISO-Wert anpassen. Versucht dennoch das Bild länger zu belichten, als den ISO-Wert zu hoch einzustellen. Je nach Motiv sollte der ISO-Wert zwischen 100 (für Sternspuren) und 3200 (für eine Milchstraße) liegen.
  4. Deaktiviert euren Bildstabilisator. Dieser kann auf einem Stativ kontraproduktiv wirken, da es eigentlich keine Bewegungen, die ausgeglichen werden müssen, gibt.
  5. Stellt den Autofokus auf AUS. Je nach Kamera macht ihr das am Objektiv selbst oder im Menü der Kamera und stellt die Fokussierung auf unendlich. Kleiner Tipp: Nicht bis zum Anschlag drehen! Wird der Fokus auf unendlich eingestellt kann es euch passieren, dass das Bild etwas unscharf wird. Der tatsächliche unendliche Punk liegt also kurz vor Anschlag.
  6. Da wir uns im RAW-Format bewegen, ist der Weißabgleich vorerst egal. In der Bildbearbeitung könnt ihr nachträglich den Weißabgleich verändern.

Tipp bei der Milchstraße: Solltet ihr mit eurer gewählten Kombination aus Belichtungszeit und Blende immer noch zu schwache Strukturen haben, könnt ihr es zuerst leicht mit höheren ISO-Werten ausgleichen. Zu lange Belichtungszeiten liefern euch verschwommene Bilder.

Durch eine Gegenlichtblende könnt ihr Streulicht und Blendenflecken vermindern. Dadurch lässt sich die Bildqualität von Fotos um einiges verbessern.

Wie bearbeitet man Astrofotos

Zunächst solltet ihr den Weißabgleich des Bildes anpassen. Bei Nachtaufnahmen wirken die Farben oft sehr warm. Sollte dies der Fall sein, könnt ihr den Weißabgleich mehr ins Blau setzen. Anschließend könnt ihr die Belichtungszeit ändern, das macht dann das gesamte Bild entweder heller oder dunkler. Wenn es nötig ist, könnt ihr auch mit dem Kontrast spielen. Um mehr Zeichnung in den hellen Stellen zu bekommen, solltet ihr die Lichter runter- und die Tiefen raufziehen. Um das Sternenbild noch klarer zu machen bzw. zu definieren könnt ihr den Regler „Klarheit“ regulieren und stärker stellen.

Fazit – die wichtigsten Tipps fürs Sterne fotografieren

  • Wählt einen dunklen und in Höhe gelegenen Ort, der weit weg von einer Stadt oder sonstigen Lichteinflüssen ist.
  • Benützt Sternkarten, Mondkalender oder Apps und kennt die Wettervorhersage
  • Sucht euch die speziellen 4-5 Tage in der Neumondphase raus
  • Wählt eine Belichtungszeit die nicht länger als 20-30 Sekunden ist, damit ihr keine Sternspuren in euren Bildern habt.